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Baden-Württemberg Fahrschulen im Südwesten fordern baldige Öffnung

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Korntal-Münchingen (dpa/lsw) - Die Fahrschulen im Südwesten dringen auf eine rasche Wiederaufnahme des allgemeinen Lehrbetriebs. "Wir sind davon überzeugt, dass die Öffnung der Fahrschulen zum 15. Februar den Trend der abnehmenden Inzidenz in keiner Weise stören würde", betonte der Verband am Montag in Korntal-Münchingen (Kreis Ludwigsburg) mit Blick auf die zuletzt bundesweit sinkende Zahl der Neuinfektionen. In Hessen seien die Ausbildungsstätten während der vergangenen Wochen komplett geöffnet geblieben, und in Niedersachsen sei der Betrieb vor kurzem wieder vollumfänglich zugelassen worden.

In Baden-Württemberg sei nur die berufliche Ausbildung von Fahrschülern, beispielsweise für den Lkw-Führerschein erlaubt. Tausende Schüler für den Autoführerschein hingegen mussten ihre Ausbildung unterbrechen. Der baden-württembergische Fahrlehrerverband warnte vor Folgen der Schließung infolge der Coronakrise. "Wenn Fahrschulen der Reihe nach kaputtgehen, leidet das flächendeckende Ausbildungsangebot. Dies wiederum führt mangels Wettbewerb zu höheren Verbraucherpreisen. Die Politik darf da nicht tatenlos zusehen."

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums erklärte in Stuttgart: "Auf der Grundlage der Ergebnisse des Treffens der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin an diesem Mittwoch und im Lichte des weiteren Pandemiegeschehens wird die Landesregierung über mögliche Änderungen der Corona-Verordnung beraten." Dabei werde es voraussichtlich auch um die Forderung der Fahrschulen gehen. Oberste Richtschnur sei wie bisher ein wirksamer Infektionsschutz.

Der Verband vertritt nach eigenen Angaben etwa 1800 Fahrlehrer. Es gibt über 1500 Fahrschulen im Südwesten. Das bald beginnende Frühjahr sei klassische Fahrschulzeit, hieß es. Unter anderem machten viele Menschen den Motorradführerschein.

© dpa-infocom, dpa:210208-99-354215/3

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