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Baden-Württemberg Geldstrafe für Verkauf von Kälbern an Jugendlichen

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen, die sich auf einem Tisch stapeln. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Konstanz (dpa/lsw) - Nach dem Verkauf von 40 Kälbern an einen Jugendlichen in Konstanz muss ein Viehhändler aus Niedersachsen eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zahlen. Der 49-Jährige aus der Lüneburger Heide sei wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Tierquälerei verurteilt worden, sagte ein Sprecher des Konstanzer Amtsgerichts am Donnerstag. Er habe die Kälber an den damals 17-Jährigen verkauft, obwohl sie zum Teil erkrankt, abgemagert und nicht in verladefähigem Zustand gewesen seien. Zur genauen Höhe der Geldstrafe äußerte der Sprecher sich nicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Jugendliche hatte die Kälber im Internet bestellt. Sie waren im vergangenen November mit einem Transport auf einen leerstehenden Hof nahe Konstanz geliefert worden. Zeugen waren auf die Tiere aufmerksam geworden, die ohne Wasser, Milch und Futter untergebracht waren. Die meisten Kälber starben.

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