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Baden-Württemberg Göppinger OB ruft wegen Coronavirus zur Besonnenheit auf

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Göppingen (dpa/lsw) - Nach der Infektion eines Mannes aus der Region mit dem ansteckenden Coronavirus versucht der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till (CDU), die Menschen in seiner Stadt zu beruhigen. "Ich bitte Sie, möglichst rational mit dieser Krankheitsgefahr umzugehen", schrieb Till am Donnerstag in einem offenen Brief auf der Internetseite der Stadtverwaltung. "Ich denke, wir haben unseren Fall eingrenzen können", führt er weiter aus.

Man müsse allerdings auch noch abwarten, wie sich die Lage nach der Rückkehr der Urlauber aus den Faschingsferien entwickele. "Sollte es notwendig sein, werden wir alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen, um eine Epidemie einzugrenzen", schrieb Till. Das gelte zwar auch für das Schließen von Schulen, Kindertagesstätten und öffentlichen Gebäuden. "In der Situation sind wir aber noch nicht, sodass solche einschneidenden Maßnahmen noch nicht nötig sind", betonte der Oberbürgermeister.

Am Dienstagabend war bekannt geworden, dass ein 25-Jähriger aus Eislingen im Landkreis Göppingen sowie seine Reisebegleiterin (24) und ihr Vater (60) erkrankt sind. Auch ein Mann in Rottweil ist infiziert, er steht mit den anderen drei Patienten aber nicht in Verbindung.

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