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Baden-Württemberg Hunderte Menschen bei Trauermarsch für getöteten 13-Jährigen

Menschen kommen zu einer Trauerfeier für den getöteten 13-jährigen Jungen in Sinsheim. Foto: Julian Buchner/Einsatz-Report24/dpa

(Foto: Julian Buchner/Einsatz-Report24/dpa)

Sinsheim (dpa/lsw) - Hunderte Menschen haben am Sonntag an einem Trauermarsch für den getöteten 13-jährigen Jungen in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) teilgenommen. Es seien rund 900 Menschen zu der Versammlung in den Ort gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei Mannheim am Sonntag. Die Teilnehmer seien von der Nähe des Tatorts aus durch den Stadtteil Eschelbach gezogen. Die örtlichen Behörden hatten den Trauermarsch als Kundgebung aufgefasst und Auflagen wie Abstandsregeln und eine Maskenpflicht gemacht. Die Veranstaltung sei ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen.

Der 13-Jährige war mutmaßlich nach einer Messerattacke durch einen 14-Jährigen am Mittwoch gestorben. Hinter der Tat des Älteren sollen Eifersuchtsstreitigkeiten um ein 12-jähriges Mädchen stehen. Der 14-Jährige bestreitet die Tat. Der Fall hatte weit über Sinsheim hinaus für Aufsehen gesorgt und eine Debatte um den Umgang mit Tätern im Alter um die Strafmündigkeit ab 14 Jahren entfacht.

© dpa-infocom, dpa:210228-99-630560/2

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