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Baden-Württemberg Kein Bewerber schafft absolute Mehrheit: OB-Wahl in Konstanz

Ein Mann wirft seinen Stimmzettel in die Wahlurne. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Konstanz (dpa/lsw) - Bei der Oberbürgermeisterwahl in Konstanz hat keiner der Kandidaten die nötige absolute Mehrheit erreicht - jetzt wird in drei Wochen eine neue Wahl angesetzt. Luigi Pantisano, der von ökologischen und sozialen Wählervereinigungen und Parteien und von einem Bündnis aus unabhängigen Einzelpersonen unterstützt wurde, erhielt bei der Abstimmung am Sonntag mit 38,3 Prozent die meisten Stimmen. Amtsinhaber Uli Burchardt (CDU) kam mit 35,8 Prozent nur auf Rang zwei. Dritter wurde Andreas Hennemann (SPD) mit 14,6 Prozent. Die restlichen Bewerber rissen die Zehn-Prozent-Marke nicht.

Bei der Neuwahl am 18. Oktober können theoretisch wieder alle Bewerber teilnehmen, es handelt sich um keine Stichwahl. Eigentlich sollte der neue Oberbürgermeister bereits am 5. Juli gewählt werden, wegen der Corona-Pandemie fiel dieser Termin jedoch aus.

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