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Baden-Württemberg Kretschmann zu Baden-Abstimmung: Bindestrich-Land ist Erfolg

Robert Mürb steht vor dem Karlsruher Schloss. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

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Karlsruhe (dpa/lsw) - Vor 50 Jahren stimmte die badische Bevölkerung für das Land Baden-Württemberg - zum zweiten Mal, weil das Bundesverfassungsgericht die erste Abstimmung im Jahr 1951 bemängelt hatte. Damit wurde am 7. Juni 1970 die Neugliederung des Südwestens endgültig besiegelt. Aus Sicht von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist die bisher einzige Länderfusion per Volksentscheid in der Bundesrepublik "sehr erfolgreich" verlaufen. "Das Land zeichnet sich durch die Vielfalt und das besondere Verhältnis zwischen Badenern und Schwaben aus, dadurch sind wir zu einem wirtschaftlich starken und kulturell vielfältigen Land geworden."

Man sei zwar ein Bindestrich-Land. Doch, so betonte Kretschmann: "Das Verhältnis zwischen Badenern und Schwaben hat sich entspannt." Das sieht auch Robert Mürb so, der prominenteste Verfechter der badischen Sache. Der Vorsitzende der Landesvereinigung Baden in Europa bemängelt aber noch immer zu viel Stuttgarter Zentralismus.

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