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Baden-Württemberg Kupferzell: Forscher präsentieren Corona-Studien-Ergebnisse

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Kupferzell (dpa/lsw) - Wochenlang haben Mediziner und Forscher mehr als 2000 Menschen im Corona-Hotspot Kupferzell im Zuge einer Antikörperstudie befragt. Heute will das Robert Koch-Institut (RKI) die Ergebnisse präsentieren. Die Gemeinde im Hohenlohekreis war besonders vom Coronavirus betroffen. Viele Menschen hatten sich bei einem Kirchenkonzert am 1. März angesteckt. Zwischen dem 20. Mai und dem 9. Juni führten die Wissenschaftler dort die Untersuchung "Corona Monitoring lokal" durch.

Die Forscher wollen herausfinden, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen das Virus gebildet haben. Außerdem erhoffen sie sich Erkenntnisse über den Anteil der Infektionen ohne Symptome. Sie wollen zudem erfahren, welche Menschen häufiger betroffen sind und wie oft eine Erkrankung so schwer verläuft, dass Betroffene ins Krankenhaus müssen.

In noch drei weiteren von Corona stark betroffenen Gemeinden soll die Studie laufen, darunter im oberbayerischen Bad Feilnbach, wo die Untersuchung schon abgeschlossen ist. Am 8. September soll es im niederbayerischen Straubing weitergehen. Der vierte Ort steht noch nicht fest. Insgesamt sollen die Daten von 8000 Menschen erhoben werden.

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