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Baden-Württemberg Lucha kritisiert "Impfdrängler" - und akzeptiert sie

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Bernd Weißbrod/dpa

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Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha hat die Praxis kritisiert, die Corona-Impfreihenfolge mit gefälschten Urkunden oder eigens ausgestellten Bescheinigungen der Eltern zu umgehen. Der Grünen-Politiker sprach aber von einer Minderheit, die die Gesellschaft zu Gunsten des gut funktionierenden Systems tragen könne. "Da, wo man bescheißen kann, wird beschissen", sagte Lucha am Dienstag in Stuttgart über die "Impfdrängler".

Das Land habe sich entschieden, die Abläufe nicht "zu verbürokratisieren" und die wenigen Menschen zu akzeptieren, "die uns hinters Licht führen". Lucha sagte weiter: "Ich glaube, die paar, die es ausnutzen, machen nicht das Kraut fett."

Impfberechtigt sind in Baden-Württemberg unter anderem jeweils bis zu zwei Kontaktpersonen von Menschen, die wegen einer dieser Erkrankungen oder aufgrund des Alters von über 60 Jahren pflegebedürftig sind. Für sie gibt es eine Vorlage für eine Selbstbescheinigung auf der Homepage des Sozialministeriums.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-463397/2

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