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Baden-Württemberg Polizei und Bundeswehr üben den Kampf gegen Terroristen

Einsatzfahrzeuge der Bundeswehr, der Polizei, der Feuerwehr und dem Roten Kreuz. Foto: Tom Weller/dpa

(Foto: Tom Weller/dpa)

Es ist ein düsteres Szenario: In der Fußgängerzone in Konstanz kommt es zum Anschlag. Dutzende Menschen sterben. In bisher nie da gewesenem Ausmaß üben Soldaten und Polizisten den Anti-Terror-Kampf.

Stetten am kalten Markt (dpa/lsw) - Wenige Tage nach dem Terroranschlag von Halle üben Polizei und Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz in Stetten am kalten Markt (Kreis Sigmaringen) den Ernstfall. Eine Übung in dieser Form und Größenordnung mit rund 2500 Beteiligten gab es dem Innenministerium zufolge noch nie. Bereits am Freitag wurde das Terrorszenario in einer Stabsrahmenübung hinter verschlossenen Türen durchgespielt. Nun wird heute auf dem Truppenübungsplatz in der Praxis und vor Publikum der Ernstfall geübt.

Dabei wird ein Anschlag in der Konstanzer Fußgängerzone simuliert. Die Polizei ist dem Szenario zufolge so überlastet, dass sie die Hilfe der Bundeswehr anfordern muss. Auch gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber sollen zum Einsatz kommen. In mehreren Kliniken im Land sollen Hunderte Mitarbeiter die Versorgung von "Terroropfern" üben. Es soll nach Angaben des Ministeriums zwei Übungsdurchgänge geben, einen vormittags, einen am Nachmittag um 14.30 Uhr.

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