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Baden-Württemberg Polizei vermutet Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft

Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle.

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Tuttlingen (dpa/lsw) - Nach dem Brand einer Flüchtlingsunterkunft in Tuttlingen mit mehreren Verletzten gehen Ermittler von fahrlässiger Brandstiftung als Ursache für das Feuer aus. Dass das Feuer von außen gelegt worden sein könnte, könne man ausschließen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der Brand brach demnach in einem Kellerraum aus, der gelegentlich als Schlafplatz genutzt wurde. Im Gegensatz zu anderen Stockwerken des Hauses sei der Raum aber nicht mit einem Rauchmelder ausgestattet gewesen. Hinweise auf eine rassistisch motivierte Tat gebe es bisher nicht.

Bei dem Brand am 12. Mai waren damaligen Polizeiangaben zufolge zwei Bewohner schwer verletzt worden, als sie auf der Flucht vor den Flammen aus einem Fenster sprangen. Weitere vier Bewohner seien leicht verletzt worden. Inzwischen werde nur noch ein Verletzter im Krankenhaus behandelt, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Alle anderen verletzten Bewohner hätten die Klinik verlassen können.

Quelle: dpa

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