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Baden-Württemberg Schnatterer: Emotionaler Abschied aus Heidenheim

Heidenheims Trainer Frank Schmidt (l) umarmt Marc Schnatterer. Foto: Stefan Puchner/dpa

(Foto: Stefan Puchner/dpa)

Heidenheim (dpa/lsw) - Am Ende verneigte sich sogar der Gegner vor Heidenheims Clublegende Marc Schnatterer: Zum Abschied schenkte ihm Trainer Christian Eichner vom Zweitliga-Rivalen Karlsruher SC bei der Auswechslung in der 65. Minute ein KSC-Trikot - von dem Verein also, in dessen zweiter Mannschaft Schnatterer einst seine Profikarriere begonnen hatte. Auch der Betreuerstab und sämtliche Reservespieler des 1. FC Heidenheim umarmten am Sonntag den Kapitän, der den Verein in diesem Sommer nach 13 Jahren verlässt. Schon vor der sportlich nicht mehr wichtigen 1:2-Niederlage hatten die FCH-Kollegen dem 35-Jährigen gehuldigt, als sich alle in "Schnatti"-Shirts aufwärmten.

"Ich bin dem Verein und den Verantwortlichen unglaublich dankbar. Die Plattform und die Möglichkeiten, die sie mir hier gegeben haben, waren einmalig", sagte Schnatterer. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen war er nach der Partie vor das Stadion geeilt und wurde von den dort wartenden Fans gefeiert. "Ich kann nur Danke sagen", betonte er.

400 Partien in der zweiten und dritten Liga bestritt der Offensivmann für Heidenheim, wo er mit Trainer Frank Schmidt und Vorstandschef Holger Sanwald ein langjähriges Erfolgstrio bildete. Bei den Schwaben entwickelte er sich auf der Außenbahn zu einem der besten Spieler der 2. Bundesliga. Nur sein Traum von der Bundesliga blieb unerfüllt. Wo Schnatterer nun weiter Fußball spielt, steht noch nicht fest.

© dpa-infocom, dpa:210524-99-719927/2

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