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Baden-Württemberg Straftäter stellt sich nach zweijähriger Suche der Polizei

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Gottmadingen (dpa/lsw) - Rätselhafte Reue hat ein verurteilter Straftäter am deutsch-schweizerischen Grenzübergang in Gottmadingen (Kreis Konstanz) gezeigt. Der 32-Jährige stellte sich dort am Montag Streifenbeamten der Bundespolizei, nachdem er mehr als zwei Jahre lang mit nationalem Haftbefehl gesucht worden war. Er wollte freiwillig seine Haft antreten. Seine Beweggründe nannte er nicht.

Im Dezember 2018 war ein Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Mann rechtskräftig geworden. Ihm wurde eine Geldstrafe auferlegt, doch diese konnte er nicht bezahlen. Als Ersatz muss der Wohnsitzlose 50 Tage im Konstanzer Gefängnis einsitzen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-641810/5

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