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Baden-Württemberg Tarifverhandlungen in Metallindustrie werden fortgesetzt

Ein Demonstrant hält eine IG Metall-Flagge in der Hand. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

(Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)

Die eine Seite will mehr Geld, die andere die Kosten senken - und dann ist da ja noch Corona. In der für Baden-Württemberg so wichtigen Metall- und Elektroindustrie gehen die Tarifverhandlungen weiter.

Fellbach (dpa/lsw) - Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertreter setzen heute die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg fort. Die Gespräche finden in der Fellbacher Schwabenlandhalle statt. Es handelt sich nach dem Auftakttermin Mitte Dezember in Stuttgart um die zweite Runde der diesjährigen Tarifverhandlungen im Südwesten. Nach Ende der Gespräche ist für den späten Nachmittag nach Angaben beider Seiten eine Pressekonferenz geplant.

Die Gewerkschaft IG Metall fordert unter anderem vier Prozent mehr Geld - entweder in Form von Lohnsteigerungen oder als zumindest teilweisen Ausgleich, wenn ein Betrieb in der Krise die Arbeitszeit reduziert. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall lehnt das kategorisch ab.

Die Metall- und Elektroindustrie, zu der unter anderem der Maschinen- und der Automobilbau gehören, ist die Schlüsselbranche im Südwesten und gibt hierzulande fast einer Million Menschen Arbeit.

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