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Baden-Württemberg Tübingen weitet Vergabe kostenfreier Schnelltests aus

Eine Frau kontrolliert die Anzeige eines Corona-Schnelltests. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

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Tübingen (dpa/lsw) - In Tübingen können ab Montag auch Betreiber von Kosmetikstudios, Massageeinrichtungen und Fahrschulen für ihre Belegschaft sowie für ihre Kunden kostenfreie Schnelltests erhalten. Diese könnten ohne medizinisches Fachpersonal verwendet werden, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) am Freitag. "Mit den kostenfreien Schnelltests unterstützen wir die Betriebe, die solche Tests benötigen, damit sie schnell wieder aufmachen und ihre gewohnten Dienstleistungen anbieten können", erklärte Palmer. Bisher seien dafür 175 000 Euro eingegangen, beschafft durch das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Tübingen.

Den Auftakt für die kostenfreien Schnelltests hatten Anfang der Woche die Tübinger Friseursalons gemacht. Mehr als 40 Salons haben sich nach Auskunft von Palmer mit Schnelltests ausgestattet und das Personal geschult. Während das Personal in großer Zahl von dem kostenfreien Angebot Gebrauch mache, seien die meisten Kunden noch zurückhaltend. Palmer appelliert an alle, sich beim Friseur zuerst testen lassen: "Unsere neue Freiheit verdanken wir den niedrigen Inzidenzen in Tübingen. Damit das so bleibt, bitte ich alle, die kostenfreien Testangebote intensiv zu nutzen." Der Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag im Landkreis Tübingen zuletzt bei 35. Das ist einer der niedrigsten in Baden-Württemberg.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-705999/2

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