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Bayern 1. FC Nürnberg: Profis verzichten auf Teil des Gehalts

Der Nürnberger Sportvorstand Robert Palikuca steht im Stadion. Foto: Timm Schamberger/dpa/Archivbild

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Nürnberg (dpa/lby) - Der 1. FC Nürnberg geht in Kurzarbeit. Wie der fränkische Fußball-Zweitligist mitteilte, werden zudem die Mannschaft, das Trainerteam und Mitarbeiter der Lizenzabteilung freiwillig auf Teile ihres Gehaltes verzichten. "Wir sind unseren Mitarbeitern, die sich gerade jetzt zu einhundert Prozent für den Verein einbringen wollen, dankbar, dass sie freiwilliger Kurzarbeit zugestimmt und diese neue Situation angenommen haben", erklärte der Kaufmännische Vorstand Niels Rossow. Der Verein habe in der Corona-Krise zum "Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Liquidität des Vereins" vom 1. April an Kurzarbeit beantragt.

"Die Mannschaft hat ein klares Zeichen für den Verein und die Region gesetzt. Diese Solidaritätsgemeinschaft unterstreicht, wie groß die Identifikation ist", sagte Sportvorstand Robert Palikuca. "Der Verzicht auf Teile des Gehalts ist eine absolute Selbstverständlichkeit. In solchen Phasen des Lebens geht es nur gemeinsam."

Bei der Kurzarbeit übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent. Bundesweit gibt es bereits einen Ansturm von Unternehmen auf das erweiterte Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise.

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