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Bayern 24 abgelehnte Asylbewerber nach Nigeria abgeschoben

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München (dpa/lby) - Die bayerischen Behörden haben am Dienstag 24 Menschen aus Nigeria in das afrikanische Land abgeschoben. Wie das Bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen berichtete, wurden 20 Asylbewerber aus dem Freistaat sowie 4 aus Nordrhein-Westfalen mit einer Chartermaschine von München nach Lagos geflogen. Die Asylanträge der Betroffenen seien zuvor alle abgelehnt worden, zudem hätten die Nigerianer die freiwillige Ausreise verweigert.

Nach Angaben des Landesamtes waren acht Straftäter an Bord, die unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Geldwäsche, Betrug und Drogendelikten aufgefallen seien. In drei Fällen habe es sich um Mehrfachtäter gehandelt. "Sie waren etwa wegen Vergewaltigung oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden", teilte das Amt mit.

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