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Bayern ADAC: Motorsport als Mittel gegen illegale Rennen

Der Schriftzug des Automobilclubs ADAC steht vor dem Gebäude am Sitz des ADAC-Nordbayern. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

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München (dpa/lby) - Der ADAC Südbayern fordert angesichts mehr illegaler Autorennen während der Corona-Pandemie, den Motorsport in Vereinen wieder zu erlauben. Das motorsportliche Angebot sei "genau die richtige Heimat, hier im rechtlich legalen Rahmen unterwegs sein zu können", sagte der Vorsitzende Gerd Ennser am Mittwoch in München. Zudem sei das Infektionsrisiko im Vergleich zu Mannschaftssportarten gering, teilte der ADAC mit.

Nach Angaben des Innenministeriums fielen im vergangenen Jahr bayernweit 560 verbotene Rennen mit 771 Teilnehmern auf. Das ist eine Steigerung gegenüber 2019 um rund 90 Prozent, damals schlugen 294 Autorennen und 468 Teilnehmer statistisch zu Buche.

Erst am Dienstagabend war ein 19-jähriger Mann als Beifahrer bei einem Autounfall im Landkreis Dillingen an der Donau ums Leben gekommen - offenbar nachdem sich zwei junge Männer ein illegales Autorennen geliefert hatten. Der 20 Jahre alte Fahrer des Autos war Polizeiangaben zufolge beim Versuch, seinen Kontrahenten zu überholen, von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-669266/2

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