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Bayern Aiwanger: Bayerische Betriebe bilden trotz Krise aus

Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern. Foto: Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa/Archivbild

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München (dpa/lby) - Trotz der schlechten Wirtschaftslage infolge der Corona-Pandemie bilden in Bayern viele Betriebe nach Angaben des Wirtschaftsministeriums weiterhin aus. "Der Bayerische Ausbildungsmarkt bleibt auch während der Corona-Krise ein Bewerbermarkt", sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) laut Mitteilung am Samstag. Rechnerisch gebe es 1,8 Stellen je Bewerberin oder Bewerber.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks blickt dagegen mit Sorge auf den Ausbildungsmarkt. Das Handwerk sei in der Vermittlung sechs bis acht Wochen hinterher, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur. Von Januar bis Juni seien 16,6 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden als im Vorjahreszeitraum.

Das bayerische Handwerk sei bisher gut durch die Krise gekommen, sagte Aiwanger. Es gebe deshalb trotz der schwierigen Zeit eine hohe Ausbildungsbereitschaft. Bis Juli waren bei der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit rund 98 000 Ausbildungsstellen gemeldet, auf diese kamen etwa 66 000 Bewerberinnen und Bewerber.

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