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Bayern Aiwanger: Wahl zwischen Faschingsprinz, Schlumpf und Kobold

Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern, hält beim Politischen Frühschoppen Gillamoos einen Maßkrug in der Hand. Foto: Matthias Balk/dpa

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Abensberg (dpa/lby) - Beim politischen Gillamoos in Niederbayern hat Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger gegen die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen ausgeteilt. Die Bürger hätten die Wahl "zwischen Faschingsprinz, Schlumpf und Kobold", spottete er über Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne). Diese Kandidaten seien wohl kaum in der Lage, die Afghanistan-Krise zu bewältigen, sagte Aiwanger. Stimmen für Schwarz, Rot, Gelb und Grün seien verlorene Stimmen.

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl nutzte Bayerns stellvertretender Ministerpräsident die Gelegenheit, für Orange zu werben. Für die Freien Wähler will Aiwanger in den Bundestag einziehen. Die Freien Wähler seien die Mutmacher-Partei und verströmten im Gegensatz zu Union und Grünen keine Weltuntergangsstimmung. "Wir retten dieses Land", rief er am Montag dem vor allem virtuell zugeschalteten Publikum zu.

Der traditionsreiche Gillamoos in Abensberg (Landkreis Kelheim) - ein Jahrmarkt mit Festzeltbetrieb - ist wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr abgesagt worden. Jedoch verzichteten die Parteien nicht auf den üblichen politischen Schlagabtausch. CSU, Freie Wähler, FDP und AfD traten statt in Bierzelten in Wirtshäusern an.

© dpa-infocom, dpa:210906-99-111147/2

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