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Bayern Amateurfußball vor Abbruch: Fortsetzung "de facto" unmöglich

Fußbälle liegen im Tor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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München (dpa/lby) - Wegen der weiter nicht absehbaren Lockerungen in der Corona-Pandemie steht der bayerische Amateurfußball vor dem Saisonabbruch. Weil im Freistaat nach den jüngsten Entscheidungen der Politik bis mindestens 9. Mai kein reguläres Training möglich ist, ist die Fortsetzung der Spielzeit "de facto nicht mehr möglich". Das sagte Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium des Bayerischen Fußball-Verbands für den Spielbetrieb zuständig ist.

Hintergrund ist ein Kabinettsbeschluss, wonach die Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis einschließlich 9. Mai 2021 verlängert wird. Der BFV hatte zuletzt mitgeteilt, dass eine Fortsetzung des Ligabetriebs nur möglich sei, wenn bis 3. Mai wieder ein flächendeckender Trainingsalltag gewährleistet ist.

Nun sollen sich die Vereine zu den Modalitäten eines Saisonabbruchs äußern. Vorgesehen ist, Auf- und Abstiege über Quotienten zu regeln, also Punkte nach bestrittenen Spielen und ohne Relegationspartien.

Bayern hatte anders als andere Verbände die Amateursaison 2019/20 nicht abgebrochen sondern nur unterbrochen in der Hoffnung, die Spielzeit nun abschließen zu können. Anfang April hatte der BFV bereits die Pokalwettbewerbe in den unteren Spielklassen gestrichen.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-197866/2

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