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Bayern Bayern will mehr hoch qualifizierte Professoren gewinnen

Staatskanzlei-Leiter Florian Herrmann. Foto: Peter Kneffel/Archivbild

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

München (dpa/lby) - Bayern will die Bedingungen für Professoren an den Hochschulen im Freistaat verbessern. Mit dem Programm "Die Besten für Bayern" wolle man mehr Spitzenwissenschaftler an die Hochschulen locken, sagte der Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), am Dienstag in München. Das Spitzenwissenschaftlerprogramm soll zum Wintersemester 2021/22 starten.

"Wir wollen für hoch qualifizierte Professoren besondere Anreize setzen, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können", sagte Herrmann. Dazu zählten neben konkurrenzfähiger Bezahlung und Ausstattung auch größere Forschungsfreiräume. So sollen Professoren künftig über die "Bayerische Forschungsprofessur" bis zu fünf Jahre von ihren Lehrverpflichtungen befreit werden können.

Anstrengungen für mehr Spitzenforschung sind laut Herrmann auch in den neuen Zielvereinbarung mit den Hochschulen verankert. "Einer der wichtigsten (...) Punkte ist die verbindliche Schwerpunktsetzung der Hochschulen, die Anzahl der Frauen auf Professuren zu erhöhen", sagte der CSU-Politiker. Bayern schließt regelmäßig Zielvereinbarungen mit den 32 staatlichen Hochschulen im Freistaat ab. Die neuen Vereinbarungen sollen im Juli unterzeichnet werden.

Für die Hochschulen sind im Doppelhaushalt 2019/20 im Rahmen des Innovationsfonds 69 Millionen Euro vorgesehen.

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