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Bayern Brandstiftung: Hakenkreuze und "Z" an Wänden

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Mettenheim/Pfarrkirchen (dpa/lby) - Eine ausgebrannte Bunkerruine und extremistische Schmierereien beschäftigen die Polizei in Ober- und Niederbayern. In einem Waldgebiet bei Mettenheim (Landkreis Mühldorf am Inn) steckten Unbekannte einen alten Bunker in Brand, wie die Polizei am Montag mitteilte. Feuerwehrleute konnten die Flammen am Sonntagnachmittag demnach schnell löschen. Den Angaben zufolge zündeten der oder die Täter offenbar im Inneren des Gebäudes Holz und Müll an und flüchteten anschließend.

Die Bunkerruine sei massiv einsturzgefährdet, hieß es. In der Nähe des Eingangs fanden die Einsatzkräfte außerdem ein an die Wand geschmiertes Hakenkreuz. Die Kriminalpolizei Traunstein versuche nun herauszufinden, ob das verfassungsfeindlich Symbol mit der Brandlegung zusammenhängt oder ob es schon längere Zeit dort war.

Von zwei Hakenkreuzen an der Außenwand einer Realschule berichtete die Polizei im niederbayerischen Pfarrkirchen (Landkreis Rottal-Inn). Außerdem hätten Unbekannte an dem Anbau des Schulgebäudes ein "Z" angesprüht. Der Buchstabe steht für den aktuellen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. In Bayern drohen Strafen, wenn man durch die Verwendung des Symbols seine Zustimmung zu dem Krieg ausdrückt.

Quelle: dpa

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