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Bayern Bund Naturschutz ruft zur Suche nach Gartenschläfern auf

Ein Gartenschläfer, der kleine Verwandte des Siebenschläfers, sitzt auf einem Zweig. Foto: Sven Büchner/Bund Naturschutz (BN)/dpa/Handout

(Foto: Sven Büchner/Bund Naturschutz (BN)/dpa/Handout)

Auf "Zorros" Spuren: Gartenschläfer mit ihrer markanten Fellfärbung werden in Deutschland immer seltener. Ein Rückzugsgebiet ist der Alpenraum. Freiwillige sollen nun dort den nachtaktiven Nagern mit der "Zorro-Maske" nachspüren.

München (dpa/lby) - Der Bund Naturschutz (BN) ruft Freiwillige im Alpenraum zur Suche nach Gartenschläfern auf. Wie der bayerische BN-Landesverband am Dienstag mitteilte, ist die Aktion Teil eines vom Bundesumweltministerium geförderten Artenschutzprojekts in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft.

"Mit diesem Projekt wollen wir helfen, den dramatischen Rückgang der Gartenschläfer zu stoppen", sagte BN-Projektleiter Uwe Friedel. Dafür sollen auch Freiwillige auf Spurensuche nach den Nagetieren gehen, um herauszufinden, wo es noch wie viele Gartenschläfer gibt. Der bayerische Alpenraum, speziell Allgäu und Werdenfelser Land, sei eines der letzten Rückzugsgebiete der Nagetiere. Wer einen Gartenschläfer gesehen oder fotografiert hat, kann dies demnach im Internet melden.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-657772/3

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