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Bayern Corona: Studentenvertreter loben Hochschulgesetzesänderungen

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München (dpa/lby) - Die bayerische Landesstudierendenvertretung (LAK) sieht die vom Landtag beschlossenen Änderungen im Hochschulgesetz als positives Signal zur Entlastung der Studenten in der Corona-Krise. "Jede Prüfung, jede Leistung, die abgelegt werden kann, ist eine gute Leistung. Aber auch die Studierenden, die in diesem Semester unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen studieren müssen, bleiben nicht zurück", sagte LAK-Sprecher Maximilian Frank am Freitag zu den Neuerungen.

Kern der am Mittwoch im Parlament beschlossenen Änderungen sind die Beschlüsse, das laufende Sommersemester nicht auf die Regelstudienzeit anzurechnen und einen längeren Bezug von BAföG zu ermöglichen. Das überarbeitete Hochschulgesetz sieht außerdem eine Fristverlängerung für Masterstudenten bei ausstehenden Zugangsvoraussetzungen vor, wenn diese wegen Corona nicht rechtzeitig erbracht werden konnten. Auch Studienanfänger können demnach besondere Nachweise wie etwa Sportprüfungen nachreichen und trotzdem schon ihr Studium beginnen.

"Mit diesen Änderungen können wir unseren Studentinnen und Studenten mehr Sicherheit in allen Bereichen geben - Sicherheit, dass dieses Semester kein verlorenes Semester sein wird", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU).

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