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Bayern Deutscher Bühnenverein: Führung weitgehend paritätisch

Ulrich Khuon blickt in die Kamera. Foto: Paul Zinken/Archivbild

(Foto: Paul Zinken/dpa)

Nürnberg (dpa/lby) - Der Deutsche Bühnenverein hat in seinen Führungsgremien weitgehend eine paritätische Besetzung mit Männern und Frauen erreicht. Bei der Wahl des Präsidiums auf der Jahreshauptversammlung des Verbands wurden die sechs Gruppenvorstände mit je einem Mann und einer Frau besetzt, wie Präsident Ulrich Khuon am Samstag in Nürnberg mitteilte. Khuon, der Intendant des Deutschen Theaters in Berlin ist, wurde im Amt bestätigt. Damit sind sechs Positionen weiblich und sieben männlich besetzt.

Neben dem Thema Geschlechtergerechtigkeit befassten sich die rund 300 Intendanten, Regisseure und Theaterdirektoren auf der zweitägigen Tagung mit dem Umgang mit Macht- und sexuellem Missbrauch an Bühnen, der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Strömungen und dem Fachkräftemangel der Branche. An zahlreichen Bühnen fehlten insbesondere Bühnen- und Beleuchtungstechniker, sagte der geschäftsführende Direktor des Verbands, Marc Grandmontagne.

In der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Strömungen stünden die Theater dafür, die Komplexität der Wirklichkeit als Reichtum abzubilden und emotional und sinnlich erfahrbar zu machen, betonte Khuon.

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