Regionalnachrichten

Bayern Deutscher Bühnenverein diskutiert

Vereinspräsident Ulrich Khuon. Foto: Jens Kalaene/Archivbild

(Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa)

Nürnberg (dpa/lby) - Geschlechtergerechtigkeit, Machtmissbrauch, Rechtspopulismus - der Deutsche Bühnenverein will sich bei seiner Jahrestagung heuer mit zahlreichen gesellschaftspolitischen Themen befassen. Zum Auftakt am Freitag betonte Vereinspräsident Ulrich Khuon: "Die Kunst hat eine gesellschaftliche Relevanz. Sie muss aber eine besondere Form, eine künstlerische Verschärfung, finden, um das zu präsentieren, was sie ausdrücken will." Noch bis Samstag wollen sich die etwa 250 Intendanten, Kulturpolitiker und Verwaltungsdirektoren zu internen Gremiensitzungen und Workshops zusammensetzen.

Auch Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) sprach bei der Auftaktveranstaltung im Nürnberger Staatstheater von "ganz spannenden Fragen", mit denen sich die Kunst- und Kulturschaffenden beschäftigten. Er mahnte aber auch: "Wenn wir schon politische Themen diskutieren, dann muss auch das Theater zu den Menschen kommen." Sibler bat die Anwesenden deshalb, in die Fläche zu gehen und gerade auch den Kontakt zu jungen Menschen zu suchen. Die Situation der Provinz- und Landestheater war auch in der anschließenden Befragung des Präsidiums ein zentrales Thema.

Mitteilung des Deutschen Bühnenvereins

Newsticker