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Bayern Drei bayerische Bezirke über der kritischen 50er-Marke

Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Erlangen (dpa/lby) - Drei von sieben bayerischen Bezirken haben mittlerweile mehr als 50 Corona-Infizierte pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Oberbayern hat mit knapp 61 den höchsten Wert der Regierungsbezirke erreicht, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag in Erlangen berichtete. Auch Schwaben mit gut 56 und Niederbayern mit rund 54 haben demnach die 50er-Warnstufe überschritten.

Dahinter folgten Unterfranken (40), die Oberpfalz (35), Mittelfranken (31) und Oberfranken (22). Die starke Zunahme von Neuinfektionen ist somit insbesondere im Süden Bayerns festzustellen, während es im Norden des Freistaats deutlich weniger neue Fälle gibt. Ganz Bayern liegt mit einem Wert von 48 aber nur noch knapp unterhalb der wichtigen Warnstufe.

Spitzenreiter bei den Kommunen ist der Landkreis Berchtesgadener Land, der mit 252 bundesweit den höchsten Wert registrierte. Dahinter folgte Bayerns drittgrößte Stadt Augsburg mit 118. Nach Angaben des LGL kamen auch noch der Landkreis Mühldorf am Inn (104) und die Stadt Weiden (101) über die 100er-Marke.

Zwischen 50 und 100 rangierten die Landkreise Augsburg, Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Miltenberg, Neuburg-Schrobenhausen, Neustadt/Waldnaab, Ostallgäu, Passau, Pfaffenhofen/Ilm, Regen, Rosenheim, Rottal-Inn, Schweinfurt, Tirschenreuth, Unterallgäu, Weilheim-Schongau und die Städte München, Ingolstadt, Memmingen, Rosenheim, Schweinfurt sowie Straubing.

Im gesamten Freistaat sind bisher 79 800 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden (Stand: Montag, 08.00 Uhr). 2712 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten, sind in Bayern gestorben. Als genesen galten rund 66 900 Menschen.

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