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Bayern FC Augsburg freut sich auf Start vor Fans

Augsburgs Alfred Finnbogason in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

(Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild)

Augsburg (dpa/lby) - Die Fußball-Profis des FC Augsburg freuen sich darauf, zum Bundesliga-Auftakt gegen Union Berlin endlich wieder vor Fans anzutreten. Das gelte auch, obwohl die rund 4500 zugelassenen Zuschauer am Samstag (15.30 Uhr) im Union-Stadion ausschließlich Heimfans seien, sagte FCA-Torjäger Alfred Finnbogason am Freitag: "Wir freuen uns sehr, auch wenn wir wissen, wie normalerweise die Stimmung bei Union ist. Aber man wollte immer Profifußballer werden, um ein Tor vor Publikum zu schießen. Es gibt kein schöneres Gefühl."

Die zumindest teilweise Rückkehr des Publikums könnte die Spiele und auch den Ausgang im Vergleich zu den Geisterspielen wieder verändern, glaubt FCA-Trainer Heiko Herrlich. "Es ist für Mannschaften wie Union Berlin oder uns bedeutend, dass man die Zuschauer im Rücken spürt", sagte der 48-Jährige. Das gelte gerade gegen die Topmannschaften. Die Anfeuerung "bei jedem Zweikampf, jeder Grätsche, treibt die Spieler zur Höchstleistung". Der FCA empfängt in einer Woche Dortmund.

Im zehnten Bundesligajahr wollen die Augsburger sich laut Herrlich "verbessern". Zuletzt reichte es so eben zu Platz 15. Finnbogason glaubt, dass der umgebaute Kader kompakter geworden ist. "Offensiv sind wir sehr gut aufgestellt", sagte der Isländer, der in Berlin vermutlich zusammen mit Florian Niederlechner im Sturm aufläuft.

Der zuletzt angeschlagene Offensivspieler Marco Richter kehrt noch nicht in den Kader zurück. "Wir haben uns bestmöglich vorbereitet, haben hart gearbeitet", sagte Herrlich. Weitere Transferaktivitäten erwartet er beim FCA bis zum Fristende am 5. Oktober nicht: "Wir sind mit dem Kader jetzt so zufrieden. Es gibt keine Planungen mehr."

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