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Bayern Fluchtfahrzeug von Augsburger Polizistenmördern aufgetaucht

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Augsburg (dpa/lby) - In einem Weiher nahe Ingolstadt ist ein Fluchtfahrzeug der zwei Brüder entdeckt worden, die 2011 in Augsburg einen 41 Jahre alten Polizisten erschossen haben. Bei dem Auto handelt es sich um einen Wagen, den die heute 65 und 67 Jahre alten Mörder im Jahr 2004 bei einem Überfall auf ein Geldtransportunternehmen in Augsburg geraubt haben. Auch wegen dieser Tat, bei der außerdem mehr als 210 000 Euro erbeutet wurden, wurden die Brüder verurteilt. Ein dritter Täter ist allerdings bis heute flüchtig, die Ermittler hoffen nun auf neue Hinweise durch das Fahrzeug.

Das Auto sei für die weiteren Ermittlungen sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Augsburg am Donnerstag. Zunächst hatte der "Donaukurier" über das vor wenigen Tagen aus einem See in Manching geborgene Auto berichtet. Wann der Wagen dort von wem versenkt wurde, ist bislang nicht bekannt.

Die Brüder hatten 2011 nach einer Verfolgungsjagd den Augsburger Polizisten Mathias Vieth mit Schnellfeuergewehren umgebracht. Vieth und seine Streifenkollegin hatten die Männer bei den Vorbereitungen zu einem weiteren Raubüberfall überrascht. In separaten Verfahren wurden die Brüder jeweils zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Gegen den jüngeren Bruder, der bereits 1975 einen Polizisten getötet hatte, wurde zudem Sicherungsverwahrung angeordnet. Der Bundesgerichtshof bestätigte beide Urteile.

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