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Bayern Giffey war als Kind Fan von Sowjetmärchen

Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin, sitzt im Bundestag auf der Regierungsbank. Foto: Christoph Soeder

(Foto: Christoph Soeder/dpa)

München (dpa/lby) - Für Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) beginnt "jede Karriere und ein erfolgreicher Weg ins Lernen mit dem Blick ins Gute-Nacht-Geschichten-Buch". Bücher seien in der digitalen Welt vielleicht "sogar noch wichtiger als früher", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Als Kind sei ihr Lieblingsbuch "Der Zauberer der Smaragdenstadt" von Alexander Wolkow gewesen, verriet die 41-Jährige. Das Werk ist eine Nacherzählung von "Der Zauberer von Oz".

Später habe sie auch den Dienst in der Schülerbibliothek übernommen, erzählte die aus Brandenburg stammende Giffey. Ihrem Sohn habe sie früher viel aus "Petterson und Findus" und dem "Kleinen Drachen Kokosnuss" vorgelesen, sagte die Ministerin vor einem geplanten Besuch beim Festakt zum 70-jährigen Bestehen der Internationalen Jugendbibliothek in München. Giffey ist auch Schirmherrin des Projektes "Librileo", das etwa mit Vorlesestunden und Bücherboxen Kinder für das Lesen begeistert will.

Die Internationale Jugendbibliothek auf Schloss Blutenburg in München ist eigenen Angaben zufolge die weltweit größte für internationale Kinder- und Jugendliteratur. Gründerin war 1949 die jüdische Autorin und Journalistin Jella Lepman. Unterstützt wurde sie unter anderem von Erich Kästner, Hildegard Hamm-Brücher und der früheren US-amerikanischen First Lady Eleanor Roosevelt. Heute umfasst die Sammlung nahezu 650.000 Bücher in mehr als 240 Sprachen aus sechs Jahrhunderten, wie Bibliothek vermerkt.

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