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Bayern Kabinett diskutiert über bessere Fachkräftezuwanderung

Markus Söder, CSU-Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

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München (dpa/lby) - Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels will das Kabinett um Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder über Wege für die Zuwanderung auf den bayerischen Arbeitsmarkt diskutieren. Bei der heutigen Sitzung soll es aber nach Angaben der Staatskanzlei auch noch um weitere wirtschaftspolitischen Themen gehen. In ihrem Koalitionsvertrag hatten CSU und Freie Wähler das Thema Fachkräftezuwanderung - abgesehen von Erleichterungen im Bereich der Pflege - weitgehend ausgespart.

In der Praxis klagen nach wie vor viele Unternehmen über fehlende Kandidaten für offene Stellen. Wer aus dem Ausland kommen will, muss oft langwierige Visa-Verfahren hinter sich bringen.

Erst im vergangenen Sommer hatte der Bundestag auch mit den Stimmen der CSU das Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen. Es soll qualifizierten Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten den Weg nach Deutschland erleichtern. Frühere Beschränkungen auf Berufe mit großen Personalproblemen gibt es nicht mehr ebenso wie die Vorrangprüfung, bei der untersucht wurde, ob auch Deutsche oder andere EU-Bürger für eine Stelle infrage kommen. Wer Deutsch kann und ausreichend qualifiziert ist, darf zur Jobsuche für bis zu sechs Monate ins Land.

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