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Bayern Katastrophenschutzbehörden erhalten Satellitenfunkgeräte

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München (dpa/lby) - Zur Vorbereitung auf mögliche Ausfälle der Infrastruktur oder einen langen Stromausfall erhalten alle bayerischen Katastrophenschutzbehörden Satellitenfunkgeräte. Nach Angaben des Innenministeriums werden mehr als 320 Geräte zur Verfügung gestellt. Hinzu kämen weitere knapp 100 Geräte für die Polizei, hieß es am Mittwoch.

Die Auslieferung der ersten Satellitensprechfunkgeräte solle voraussichtlich noch vor Weihnachten erfolgen. Die weiteren Geräte sollten dann zeitnah folgen und die Lieferung im ersten Quartal 2023 abgeschlossen sein.

Die Beschaffung der Geräte zahle vollständig der Freistaat, sagte eine Ministeriumssprecherin. Eine Million Euro seien dafür veranschlagt. Die laufenden Kosten für die Push-to-talk Geräte - es fallen keine zusätzlichen Gesprächsgebühren mehr an - seien von den unteren Kreisverwaltungsbehörden selbst zu tragen. Für die Regierungen und das bayerische Innenministerium übernehme dies der Staatshaushalt. Die Geräte der Polizei würden aus deren Haushaltsmitteln finanziert.

"Diese Geräte sind für Lagen gedacht, in denen herkömmliche Kommunikationsverbindungen nicht mehr funktionieren, z. B. bei einer erheblichen Zerstörung der Infrastruktur oder einem großflächigen langandauernden Stromausfall", sagte eine Ministeriumssprecherin.

Quelle: dpa

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