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Bayern "Löwenbräu"-Löwe grüßt im Museum der Bayerischen Geschichte

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(Foto: Uwe Moosburger/Haus der Bayerischen Geschichte/dpa)

Regensburg (dpa/lby) - Das Museum der Bayerischen Geschichte hat ein Maskottchen mit Mähne: Der "Löwenbräu"-Löwe steht nun im Foyer des Neubaus am Regensburger Donaumarkt und begrüßt dort künftig die Besucher. Am 5. Juni soll das Museum - mit etwa einem halben Jahr Verspätung - eröffnet werden. Der vier Meter hohe Pappmaché-Löwe brüllte seit den 50er Jahren auf dem Oktoberfest von der Fassade des Löwenbräuzeltes herab und hob zum Prosten einen Masskrug.

Der Löwe hat Symbolkraft: Er ist das Wappentier der Wittelsbacher und zugleich das Logo der Löwenbrauerei. Deswegen werde das Tier in besonderem Maße mit Bayern in Verbindung gebracht, sagte Museumsdirektor Richard Loibl am Donnerstag. "Die Bierkultur ist der größte Exportträger des Bayernbildes im Ausland." Im Museum der bayerischen Geschichte werde der Löwe jedoch nicht wie auf dem Oktoberfest "Löööwenbräu" rufen, sondern die Menschen zum Eintreten und Verweilen auffordern - im bairischen Dialekt natürlich.

Das fast 80 Millionen Euro teure Museum soll neues Wahrzeichen für Regensburg werden. Eigentlich hätte es im November 2018 fertig sein sollen. Doch ein Brand auf der Baustelle im Sommer 2017 hatte den Zeitplan durchkreuzt - und einen Millionenschaden verursacht. Nun sind die Arbeiten nach Angaben einer Sprecherin auf der Zielgeraden.

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