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Bayern Luftbeobachtung in Franken wegen Waldbrandgefahr fortgesetzt

Ein Blaulicht leuchtet an einem Feuerwehrwagen. Foto: picture alliance / Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

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Würzburg (dpa/lby) - Zur Verhinderung von Waldbränden haben die Regierungen von Unter- und Mittelfranken am Montag erneut Luftbeobachtungsflüge durchführen lassen. "Höchste Gefahr" herrsche in Unterfranken, sagte ein Sprecher der Bezirksregierung in Würzburg. Deshalb kreisten erneut zwei Beobachtungsflugzeuge über den Wäldern im gesamten Regierungsbezirk. Das Polizeipräsidium Unterfranken teilte mit, dass Polizei und Feuerwehren in den vergangenen Tagen oft wegen Bränden in Wäldern und Feldern ausrücken mussten. Menschen seien bisher nicht verletzt worden.

Auch die mittelfränkische Regierung schätzt die Waldbrandgefahr nach wie vor als sehr hoch ein. Deshalb behielten am Montagnachmittag erneut Luftbeobachter die Situation im Auge. "Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst", heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung.

Keine Luftbeobachtung gab es am Montag in Oberfranken. Der Deutsche Wetterdienst stufe die Waldbrandgefahr im Regierungsbezirk als nicht mehr so hoch ein wie noch am vergangenen Wochenende, teilte eine Sprecherin der Bezirksregierung mit. Außerdem sei zumindest in Teilen Oberfrankens mit Niederschlägen zu rechnen.

Am vergangenen Wochenende waren noch in allen drei fränkischen Regierungsbezirken Luftbeobachtungsflüge durchgeführt worden.

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