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Bayern Produktion in Metallfirmen durch Krieg und Lockdowns gestört

Bertram Brossardt nimmt an einer Pressekonferenz teil.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

München (dpa/lby) - Russlands Krieg gegen die Ukraine und Chinas Corona-Lockdowns behindern die Produktion in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) erheblich. Nach einer Erhebung des Ifo-Instituts sei in neun von zehn bayerischen M+E-Unternehmen die Produktion derzeit durch fehlende Teile gestört - ein noch nie dagewesener Wert, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände bayme und vbm, am Freitag. "Die Auftragsbücher sind voll, aber sie können nicht abgearbeitet werden."

Im ersten Quartal lagen die Exporte der wichtigsten Industrie Bayerns 8 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2018, die Produktion war sogar um 15 Prozent geringer. Weltweite Lieferketten seien gestört oder gerissen, Vorprodukte, Transport und Energie seien viel teurer geworden: "Das ist eine Mehrfachbelastung, die an der finanziellen Substanz vieler Unternehmen zehrt", sagte Brossardt.

Quelle: dpa

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