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Bayern Rund 2000 Menschen demonstrieren in München gegen Rassismus

Ein Teilnehmer der

(Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild)

München (dpa/lby) - Zahlreiche Menschen haben am Samstag in München erneut gegen Rassismus demonstriert. Laut Veranstalter versammelten sich rund 2000 Teilnehmer auf der Theresienwiese. Aufgerufen dazu hatte die Bewegung "BlackLivesMatter Munich". Es gab mehrere Redebeiträge und ein Kulturprogramm.

Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA versammeln sich auch in Deutschland immer wieder Menschen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Floyd war am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Großstadt Minneapolis gestorben. Wegen seines Todes kam es zu Protesten und teilweise auch Ausschreitungen in mehreren Städten der USA.

Bei der Demonstration am Samstag in München wurde auch an den zweiten Jahrestag des Urteils im NSU-Prozess erinnert. Die Rechtsterroristin Beate Zschäpe war am 11. Juli 2018 am Ende des mehr als fünfjährigen Mammutverfahrens um die Morde und Anschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

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