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Bayern Sechs Menschen nach illegaler Einreise aufgegriffen

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

München (dpa/lby) - In München und bei Erlangen haben Polizisten am Samstag sechs Menschen aufgegriffen, die auf einem Güterzug und in einem Lkw-Anhänger illegal nach Deutschland eingereist waren.

In München wurden zwei Männer aus der Türkei und Sierra Leone im Alter von jeweils 19 und 20 Jahren aufgegriffen, nachdem sie zuvor dabei beobachtet wurden, wie sie am Ostbahnhof einen Güterzug verließen, so die Polizei am Sonntag. Beide seien physisch in gutem Zustand gewesen. Die anderen Menschen der "rund zehnköpfigen Personengruppe" seien auch vom Hubschrauber aus nicht zu finden gewesen. Vor zwei Wochen seien erstmals nach rund 18-monatiger Pause am Münchner Ostbahnhof wieder Menschen bei der Einreise auf Güterzügen aufgegriffen worden.

Auf einem Rastplatz bei Erlangen bemerkte ein Lkw-Fahrer während einer Pause Personen im Laderaum und verständigte die Polizei. Die Beamten befreiten vier junge Männer aus Afghanistan und Pakistan aus dem Anhänger, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Wie die Männer in den Lkw gelangten und ob der Fahrer oder die Spedition von den blinden Passagieren wussten, werde ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:210228-99-628376/2

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