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Bayern Sibler weist Kritik an Mietvertrag für Zukunftsmuseum zurück

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) spricht bei einer Plenarsitzung im Bayerischen Landtag. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

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München/Nürnberg (dpa/lby) - Der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) weist Kritik am Mietvertrag für die Zweigstelle des Deutschen Museums in Nürnberg zurück. Ein von FDP, Grünen und SPD beauftragtes Gutachten sieht die Räume unter anderem als deutlich über dem Marktpreis vermietet. Sibler sagte dazu am Donnerstag: "Das neue Gutachten, eine Auftragsarbeit von offensichtlichen Gegnern der Zweigstelle, wärmt zum x-ten Mal die immer wieder gleichen Fragen zur Anmietung des Standortes auf."

Die Kritik schade dem Ruf des Museums, sagte Sibler. Die Zweigstelle sei ein "Glücksfall für die Stadt und die Metropolregion". Ihm sei "schleierhaft, wieso Mitglieder des Landtages ein Interesse daran haben, dieses Projekt jetzt plötzlich in Frage zu stellen und schlechtzureden."

Das Gutachten von der NC Group Real Estate Valuation GmbH nennt diverse Kritikpunkte am Mietvertrag. Unter anderem werde Geld für Flächen bezahlt, die nicht in die Berechnung einfließen dürften. Insgesamt kommt es zu dem Schluss, dass ein großer Teil der Jahresmiete erklärungsbedürftig sei. Von den 2,5 Millionen Euro sei nur ein Anteil von 1,09 Millionen Euro zweifelsfrei schlüssig, der Rest in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro erfordere weitere Erklärungen.

© dpa-infocom, dpa:210729-99-593498/2

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