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Bayern Söder: Mut, Optimismus und gemeinsamer Kampf für Demokratie

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

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München (dpa/lby) - Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Politik in Bayern zu mehr Mut und Optimismus aufgerufen - und zu einem gemeinsamen Kampf für die Werte der Demokratie. In seinen traditionellen Schlussworten vor der parlamentarischen Weihnachtspause forderte Söder am Mittwochabend im Landtag die Kraft ein, neue Dinge anzugehen und mutig auf kommende Herausforderungen zu reagieren. Er mahnte zugleich, man müsse angesichts der Tatsache, dass manche Minderheiten in Deutschland wieder Angst haben müssten, daran arbeiten, die Freiheit und die Würde dieses Landes gemeinsam zu verteidigen.

Söder betonte, die Demokratie stehe überall vor neuen Herausforderungen. Ignoranz und Aggression hätten heute eine neue Bedeutung. Viele bewegten sich nur noch in Echokammern und verlören die Fähigkeit, andere Argumente zu hören.

Die Abgeordneten und die Politik insgesamt rief Söder auf, weiterhin fleißig und interessiert zu sein, dazuzulernen, es sich nicht zu einfach zu machen und auf vermeintlich sicheren Positionen zu beharren. Den Landtag forderte er auf, den parlamentarischen Führungsauftrag anzunehmen, und zwar mit Stil und Anstand, und gemeinsam die Demokratie zu verteidigen.

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