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Bayern Söder erläutert im Landtag neue Anti-Corona-Regeln

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, nimmt seine Maske ab. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

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Bayern stellt den Kampf gegen das Coronavirus auf eine völlig neue Grundlage: Krankenhaus-Ampel statt Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab, und die sogenannte 3G-Regel auf breiter Front. Was sagt der Landtag?

München (dpa/lby) - Der bayerische Landtag berät heute in einer Sondersitzung über die neue Corona-Politik im Freistaat. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will in einer Regierungserklärung die neuen Regeln erläutern, die das Kabinett am Dienstag beschlossen hat und die bereits an diesem Donnerstag in Kraft treten sollen - darüber soll im Landtag auch abgestimmt werden.

Die FFP2-Maskenpflicht, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, aber auch die Sperrstunde in der Gastronomie sowie die Kundenbegrenzungen im Handel sollen entfallen. Wechselunterricht an Schulen soll der Vergangenheit angehören. Für Kultur-, Sportveranstaltungen, Messen und Gottesdienste werden die Regeln gelockert, im Oktober sollen auch Clubs und Diskotheken öffnen dürfen. Dafür gilt in Innenräumen die 3G-Regel - Zugang also nur für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen. Und: Statt der Sieben-Tage-Inzidenz soll nur die Klinik-Auslastung Anlass für schärfere Anti-Corona-Maßnahmen sein.

© dpa-infocom, dpa:210831-99-41251/2

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