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Bayern Studie: Digitale Wertschöpfung in Bayern wächst rasant

Der Hauptgeschäftsführer des vbw Bertram Brossardt nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

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München (dpa/lby) - Die digitale Wertschöpfung in Bayern ist in den vergangenen zwei Jahren rasant gestiegen. Von 2016 auf 2018 legte sie in der Industrie und den industrienahen Dienstleistungen um 55 Prozent auf 65 Milliarden Euro zu, wie aus einer Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hervorgeht, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Auf die bayerische Gesamtwirtschaft hochgerechnet gehen die Studienautoren von IW Consult sogar von 111 Milliarden Euro aus.

Damit erfolgt inzwischen knapp ein Fünftel (19,6 Prozent) der Wertschöpfung in Bayern digital. 2016 waren es mit 13,8 Prozent nur knapp ein Siebtel. Zum Vergleich: Deutschlandweit war es 2018 knapp ein Sechstel (16,4 Prozent).

"Unsere Studie zeigt, dass die digitale Transformation in den Unternehmen voranschreitet", sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Er mahnte allerdings auch an, dass es noch viele Unternehmen gebe, die in Sachen Digitalisierung "nach eigenen Angaben dicht hinter der Startlinie" stünden. "Im internationalen Vergleich gibt es auf die führenden Nationen noch einiges aufzuholen." In Bayern gelten den Studienautoren zufolge 20,7 Prozent aller Unternehmen als digitalisiert. Deutschlandweit liegt der Anteil mit 19 Prozent etwas niedriger.

vbw-Website - hier kann die Studie heruntergeladen werden

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