Regionalnachrichten

Bayern THW-Logistikzentrum kommt nach Nordbayern

dpa_Regio_Dummy_Bayern.png

Aschaffenburg/Berlin (dpa/lby) - Eines der vier neuen Logistikzentren des Technischen Hilfswerks (THW) zur Krisenvorsorge kommt nach Bayern und soll in der Region Aschaffenburg entstehen. "Unsere Region liegt mitten im Herzen Deutschlands und ist mit der A3, der A45, A66 und der B469 optimal angebunden", sagte CSU-Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Heimat, am Mittwoch. Die Nähe zum Frankfurter Flughafen und nach Hessen seien zudem wichtige Standortvorteile.

Durch die dezentralen THW-Zentren will die Regierung eine bessere Krisenvorsorge im Katastrophen- oder auch im Pandemiefall sicherstellen. Medizinische Schutzausrüstung und Material für systemrelevante Gruppen - wie für Krankenhäuser, Polizei oder Feuerwehr - werde dort gelagert, um eine schnelle Versorgung während einer Krise zu gewährleisten. Die Zentren würden auch zum Aufbau der vom Corona-Kabinett beschlossenen Nationalen Gesundheitsreserve beitragen.

Der Haushaltsausschuss des Bundestags stellt über 40 Millionen Euro für die vier neuen Logistikzentren in Deutschland zur Verfügung. Neben der bayerischen Region Aschaffenburg sollen diese in Thüringen (Altenburg/Nobitz), Baden-Württemberg (Biberach) und Niedersachsen (Westerstede) entstehen. Pro Standort wird mit etwa 10 Millionen Euro an Bundesinvestitionen gerechnet.

Regionales