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Bayern Tausende Rückkehrer absolvieren Corona-Test

Reisende gehen zur Registration des Corona-Testzentrum am Münchner Flughafen. Foto: Peter Kneffel/dpa

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

München (dpa/lby) - Am ersten Tag nach Einführung der Corona-Pflichttests für Rückkehrer aus Risikogebieten haben sich schon mehrere Tausend Menschen in Bayern testen lassen. Allein am Flughafen München landeten bis zum Nachmittag 29 Maschinen aus Risikogebieten mit rund 1850 Passagieren, wie ein Sprecher sagte. Eine weitere Maschine aus dem Kosovo stand noch aus.

Die ersten Flüge seien schon gegen 6.50 Uhr früh angekommen. "Die Reiserückkehrer haben sich alle bereitwillig testen lassen und wollten das auch. Manche hatten Zertifikate mit Testergebnissen dabei", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Es sei gut und problemlos abgelaufen.

Die Tests, die für den einzelnen nur wenige Minuten dauern, werden an zwei Teststationen in den Terminals 1 und 2 von einem privaten Dienstleister im Auftrag des Landesamts für Gesundheit durchgeführt. Im Terminal 2, wo die meisten Flugzeuge aus Risikogebieten landen, nähmen die Passagiere ihr Gepäck in Empfang und würden dann direkt anschließend getestet, sagte der Flughafensprecher.

Dagegen werden die Tests an den Grenzübergängen Passau, Kiefersfelden und Rosenheim sowie auf den Bahnhöfen München und Nürnberg von ehrenamtlichen Helfern des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdiensts und anderer Hilfsorganisationen durchgeführt. Täglich seien 180 bis 250 Freiwillige im Einsatz, sagte ein BRK-Sprecher. Allein an der Donautal-Autobahn A3 bei Passau seien am Samstag bis zum Nachmittag mehr als 2400 Tests durchgeführt worden.

Die Helfer müssten alle halbe Stunde ausgetauscht werden, weil sie in Vollschutzanzügen arbeiteten. Sie seien dann erschöpft und nassgeschwitzt, "wie in einem Skianzug und der prallen Sonne".

Der Einsatz könne auf ehrenamtlicher Ebene so aber nicht weitergehen. Kommende Woche müsse die Arbeit an professionelle Dienstleister übergeben werden, sagte der Rotkreuz-Sprecher. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und BRK-Präsident Theo Zellner wollen am Sonntag ab 15.00 Uhr die Helfer an der Teststation Hochfelln-Nord an der Autobahn bei Rosenheim besuchen.

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