Regionalnachrichten

Bayern Trotz Hitze-Sommers 2018 relativ wenig Brände in Bayern

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Geretsried (dpa/lby) - 2018 gab es in Bayern 132 Waldbrände. Der Freistaat sei damit trotz des flächenmäßig hohen Waldbestands und des sehr trockenen Sommers aber im Vergleich zu anderen Ländern glimpflich davongekommen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag bei seinem Besuch in der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried bei München. "Ein wesentlicher Grund dafür sind neben den Luftbeobachtern mit ihren 150 Flugzeugen unsere aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger." Wegen der klimatischen Veränderungen hätten der Brandschutz und die Bekämpfung eine immer größere Bedeutung.

Über gute Forstwege könnten die Löschfahrzeuge die Brandstellen zudem meist gut erreichen und direkt wirkungsvoll bekämpfen. "Bayern ist vor allem im Bereich der Feuerwehr hervorragend aufgestellt", betonte Herrmann. Rund 320 000 Frauen und Männer würden sich mit größtem Herzblut ehrenamtlich bei etwa 7700 Feuerwehren im Land engagieren.

Um bei Waldbränden schnell reagieren zu können, habe der Freistaat an zwölf Feuerwehrstandorten in den Jahren 2013 bis 2017 für rund fünf Millionen Euro Hochleistungspumpen beschafft. Ferner sei die Luftrettungsstaffel Bayern, die Waldbrände meist schon in der Entstehungsphase bei Beobachtungsflügen erkenne, mit neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet worden. In Summe hat der Freistaat in den vergangenen Jahren circa 6,5 Millionen Euro investiert.

Newsticker