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Bayern Weber: Parlament gestärkt - muss bei Personal mitreden

Manfred Weber (CSU), Spitzenkandidat, äußert sich auf einer Pressekonferenz der Union zum Ergebnis der Europawahl. Foto: Michael Kappeler

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

München (dpa/lby) - CSU-Spitzenkandidat Manfred Weber pocht nach der Europawahl auf größeren Einfluss des Europaparlaments bei politischen Inhalten und Personalentscheidungen in Brüssel. Die in ganz Europa gestiegene Wahlbeteiligung sei die "wichtigste Nachricht", sagte Weber am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen. "Das ist eine klare Stärkung des Europäischen Parlaments in den anstehenden Gesprächen", sagte Weber. "Das Europäische Parlament ist der Ort, wo die Bürgerinnen und Bürger Europas vertreten werden, und muss jetzt auch maßgeblich Einfluss auf die Inhalte und auf die Personalentscheidungen auf europäischer Ebene haben."

Traditionell werden die wichtigsten Entscheidungen in der EU von den Staats- und Regierungschefs ausgehandelt. Unklar ist derzeit unter anderem, ob Weber wirklich EU-Kommissionspräsident wird, obwohl er offizieller Spitzenkandidat der konservativen Parteien war.

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