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Bayern Weichen nach Zugentgleisung in München repariert

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München (dpa/lby) - Nach der Entgleisung eines Zuges in München sind die Reparaturen an den Gleisen provisorisch abgeschlossen, die Ermittlungen zur Unfallursache dürften aber noch Wochen dauern. Am 22. November waren an der Hackerbrücke kurz nach Verlassen des Hauptbahnhofes zwei Waggons eines Regionalzuges entgleist. Die Feuerwehr half den etwa 100 Fahrgästen über Leitern aus dem Zug. Nach Angaben der Bahn gab es einen Leichtverletzten.

Es seien sieben Weichen beschädigt worden, die inzwischen aber so repariert worden seien, dass die Züge wieder langsam mit rund 20 km/h darüber fahren könnten, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage. Zuvor war von lediglich drei betroffenen Weichen die Rede gewesen. In den kommenden Wochen sollten die Weichen ausgetauscht werden - voraussichtlich nachts, da die Strecke stark befahren ist. Ein genauer Zeitplan war zunächst unklar.

Die Untersuchungen zur Unfallursache laufen derweil weiter. "Wir müssen sämtliche Unterlagen vom Eisenbahnunternehmen anfordern", sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen in Bonn. "Das kann noch Wochen dauern."

Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, die Ermittlungen konzentrierten sich auf ein Drehgestell. Nun müssten unter anderem die Wartungszeiträume untersucht werden.

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