BayernZwei Verletzte nach Horror-Crash aus Klinik entlassen

Auf der A8 kommt plötzlich ein Falschfahrer entgegen, es kracht. Am Ende ist ein 89-Jähriger tot, fünf Menschen sind verletzt. Nun gibt es zumindest eine gute Nachricht.
Grabenstätt (dpa/lby) - Nach dem tödlichen Unfall mit einem 89 Jahre alten Falschfahrer auf der A8 sind zwei der Verletzten wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Drei Schwerverletzte würden aber weiter stationär behandelt, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.
Am Samstagabend war ein 89 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen, als er im Landkreis Traunstein in der falschen Richtung auf der Autobahn unterwegs war und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenstieß. Auch ein zweites Fahrzeug wurde in den Unfall verwickelt.
Die Kollision ereignete sich zwischen den Ausfahrten Grabenstätt und Übersee - es krachte unmittelbar, nachdem die ersten Meldungen über den Falschfahrer beim Polizeinotruf eingegangen waren.
"Der ist erst 200 Meter vorher aufgefahren", schilderte der Polizeisprecher. Der 89-Jährige, dessen Cabrio nach dem Zusammenstoß auf dem Dach zum Liegen gekommen war, starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen.
In den beiden anderen beteiligten Autos wurden drei Menschen schwer und zwei Menschen leicht verletzt. Es schwebte aber keiner der Schwerverletzten in Lebensgefahr. "Die hatten Glück, dass die so ein gutes Auto gehabt haben", lautete die Einschätzung des erfahrenen Polizisten.
Die A8 in Richtung München war für die Unfallaufnahme rund fünf Stunden lang gesperrt. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet. Nun soll ein Gutachten den Unfallhergang klären.