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Bayern Zwist in der 3. Liga: Henke tritt Saibene

Jeff Saibene, Trainer von FC Ingolstadt. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

(Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild)

In der 3. Liga wird es emotional. In Kaiserslautern sorgt Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke für Zoff, beim Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Saarbrücken gibt es Wortgefechte.

Frankfurt/Main (dpa/lby) - Zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr gab die 3. Liga öffentlich ein gespaltenes Bild ab. An einem kalten Herbstabend konnte man sich nun gut daran erinnert fühlen, diesmal aber auf dem Fußballrasen: In Kaiserslautern trat Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke seinem früheren Trainer Jeff Saibene von hinten in die Füße, beim Duell zwischen dem TSV 1860 München und Aufsteiger 1. FC Saarbrücken blieb es bei Wortgefechten.

Saibene, der erst im Frühjahr in Ingolstadt freigestellt wurde, regte sich nach dem leichten Tritt auf und wollte Henke zunächst sogar hinterherrennen. "Es ist nicht der Rede wert, es war ein kleines Gerangel. Ich habe einen Tritt von ihm gespürt, aber es ist komplett harmlos", sagte der Luxemburger. Zuvor hatte er im TV-Interview bei Magentasport angedeutet: "Sie haben es ja gesehen die Bilder, kein Kommentar."

Henke tat seine Aktion später leid. "Ich entschuldige mich bei Jeff, wie ich reagiert habe", sagte der 63-Jährige dem "Donaukurier" und bezeichnete seine Aktion sogar als "dumm". "Ich hatte nie ein Problem mit ihm. Er ist ein super Typ und Trainer, und hat uns nach dem Abstieg sehr geholfen."

Beim Gastspiel in München störte sich Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok am Auftreten seines Gegenübers Michael Köllner. "Dass ein gegnerischer Trainer meinen Spieler nach so einer Aktion als dumm und/oder doof bezeichnet, finde ich skandalös. Er hat keine Charakterstärke gezeigt", prangerte Kwasniok an. Köllner relativierte, man dürfe "nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen".

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