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Berlin & Brandenburg 140 neue Jobs bei Rentenversicherer mit Sitz in Cottbus

Ein Straßenschild weist den Weg zur Deutschen Rentenversicherung. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Cottbus (dpa/bb) - In Cottbus entstehen mit dem Strukturwandel 140 neue Arbeitsplätze bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Der Bundesrat stimmte am Freitag in Berlin dafür, dass der Rentenversicherer durch ein Bundesgesetz zusätzliche Aufgaben erhält. So wird er künftig für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Europäischen Sozialfonds (ESF) umsetzen und entsprechende Förderprogramme betreuen. Der ESF ist das wichtigste Instrument der EU zur Förderung der Beschäftigung in Europa.

Die Stellen sollen nach Angaben der Landesregierung bis 2021 in der Lausitz-Metropole entstehen. Später könnten es noch deutlich mehr werden. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte im August von bis zu 300 neuen Arbeitsplätzen gesprochen, die bei der Knappschaft angesiedelt werden könnten. Der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretär Thomas Kralinski, zeigte sich erfreut. "Damit wird das Versprechen eingelöst, neue hochwertige Arbeitsplätze zur Stärkung der Lausitz zu schaffen."

Im kommenden Jahr sollen die ersten 45 Mitarbeiter der Rentenversicherung in Cottbus mit der Bearbeitung von Förderanträgen beginnen. Nach Angaben einer Sprecherin der Rentenversicherung werden erste Kollegen ab Oktober eingearbeitet und geschult. Dabei gehe es etwa um Kenntnisse im Vergabe- und Zuwendungsrecht und um das Wissen über EU-Reglungen.

Die Rentenversicherung untersteht dem Bundesarbeitsministerium und ist nach eigenen Angaben die zweitgrößte Sozialversicherung in Deutschland.

Mitteilung Staatskanzlei

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