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Berlin & Brandenburg 176 Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg

Ein Wildschwein liegt auf dem Waldboden. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild)

Potsdam (dpa/bb) - Die Zahl der amtlich bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) ist in Brandenburg auf 176 Fälle gestiegen. Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums hat das Nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut, am Mittwoch insgesamt vier weitere Fälle in den bestehenden Kerngebieten in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland nachgewiesen.

Bislang wurden damit im Landkreis Oder-Spree 144, im Kreis Märkisch-Oderland 18 und im Landkreis Spree-Neiße 14 Fälle der Tierseuche beim Schwarzwild bestätigt. Der erste ASP-Ausbruch bei Wildschweinen in Deutschland wurde am 10. September 2020 amtlich festgestellt. Nach jüngsten Erkenntnissen sind bereits in der ersten Juli-Hälfte infizierte Tiere verendet.

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind den Angaben zufolge nach wie vor frei von der Seuche. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine vorbeugend zu impfen.

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